Berechne die exakten Maße deiner Dipolantenne basierend auf der Frequenz
Unser Dipol-Rechner ist ein einfaches, aber präzises Werkzeug zur Bestimmung der optimalen Längen für hocheffiziente Halbwellen-Dipolantennen im metrischen System. Er liefert dir sowohl die mechanischen Längen als auch die reinen mathematischen Wellenlängenanteile.
Ein klassischer Halbwellen-Dipol besteht aus zwei getrennten, gleich langen Drähten oder Stäben (den Schenkeln). Die Einspeisung erfolgt exakt im Zentrum über ein Koaxialkabel, idealerweise unter Verwendung eines Baluns.
In der drahtlosen Kommunikation basiert die Standard-Praxisformel für die Gesamtlänge eines Halbwellen-Dipols im englischen Raum auf Fuß (468 / f). Exakt in das metrische System übersetzt und unter Einbeziehung des typischen Praxis-Verkürzungsfaktors von 0,95 lautet die Formel:
L = 142,646 / f
Wobei gilt:
Da der Dipol in der Mitte getrennt gespeist wird, berechnet sich die Länge eines einzelnen Schenkels bzw. Armes (l) ganz einfach über die Hälfte der Gesamtlänge: l = L / 2.
Wenn du den Rechner für sehr hohe Frequenzen benutzt oder deine Antenne aus dicken Rohren (z. B. Aluminium-Elemente für UKW) baust, spielt das Verhältnis von Wellenlänge zu Materialdicke eine entscheidende Rolle. Je dicker das Element, desto langsamer wandert die Welle auf dem Leiter. Aktivierst du die Drahtkorrektur, nutzt der Rechner die exakte, empirische Formel:
k = 0,9787 − [(11,86497 / (1 + (R / 0,000449)^1,7925)^0,3)]
Hierbei ist R das Verhältnis aus der halben Wellenlänge geteilt durch den Leiterdurchmesser. Die korrigierte physikalische Länge wird dann präzise über L = 0,5 × k × c / f bestimmt.
| Material / Setup | Praxis-Verhalten |
|---|---|
| Blanker Kupferdraht | Verhält sich sehr nah an der Standardformel. Verlangt kaum Korrekturen. |
| Isolierte Schaltlitze (PVC) | Die Kunststoffisolierung verlangsamt die Welle zusätzlich. Schneide die Antenne ca. 2-3% länger ab. |
| Aluminium-Rohre | Ideal für dauerhafte VHF/UHF-Konstruktionen. Nutze hierfür unbedingt die K-Faktor-Korrektur. |