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Deutschland-Rundspruch des DARC e.V.

Der wöchentliche Deutschland-Rundspruch des DARC e. V. als Podcast Deutschland-Rundspruch des DARC e.V.
  • Deutschland-Rundspruch Nr. 20/2024 – 20. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 19/2024 – 19. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 18/2024 – 18. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 17/2024 – 17. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 16/2024 – 16. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 15/2024 – 15. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 14/2024 – 14. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 13/2024 – 13. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 12/2024 – 12. KW
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  • Deutschland-Rundspruch Nr. 11/2024 – 11. KW
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DXing: Die Faszination der Übertragung über große Distanzen

im CB-Funk, Amateurfunk und Radio- und Fernsehübertragungen

DX steht im Bereich des CB-Funks, Amateurfunks sowie Radio- und Fernsehübertragungen für "Distanz". Der Begriff wird verwendet, um die Übertragung von Signalen über große Entfernungen zu beschreiben. Im Folgenden werde ich genauer darauf eingehen, was DX in den genannten Kontexten bedeutet und wie es sich auf die jeweiligen Funk- und Übertragungstechnologien auswirkt.

CB-Funk:

Im CB-Funk bezieht sich DX auf die Möglichkeit, Signale über große Entfernungen zu empfangen und zu senden. CB-Funker verwenden unterschiedliche Frequenzen, um miteinander zu kommunizieren. DX wird oft dann erreicht, wenn atmosphärische Bedingungen oder andere Faktoren die Signalreichweite verbessern. Die Ausbreitung von CB-Signalen über große Entfernungen kann zu interessanten und vielfältigen Gesprächen zwischen Funkamateuren führen, die sich möglicherweise in verschiedenen Regionen oder Ländern befinden.

Amateurfunk:

Im Bereich des Amateurfunks bezieht sich DX auf die Möglichkeit, Kontakte über große geografische Distanzen hinweg herzustellen. Funkamateure nutzen verschiedene Bänder und Betriebsarten, um miteinander zu kommunizieren. Die Herausforderung beim DX im Amateurfunk besteht darin, Signale über große Entfernungen zu senden und zu empfangen, oft unter Verwendung von speziellen Antennen und Techniken. Es gibt sogar Wettbewerbe und Auszeichnungen für Funkamateure, die erfolgreich DX-Verbindungen herstellen.

Radio- und Fernsehübertragungen:

Im Kontext von Radio- und Fernsehübertragungen bezieht sich DX auf den Empfang von Radiosignalen oder Fernsehprogrammen aus entfernten Standorten. In der Regel ist DX-Empfang aufgrund von Troposphärenausbreitung, Ionosphärenreflexion oder anderen atmosphärischen Phänomenen möglich. Enthusiasten können durch DXing eine breite Palette von Radiosendern oder TV-Stationen aus verschiedenen Teilen der Welt empfangen, was zu einer faszinierenden Vielfalt an Inhalten führt.

Die Rolle der Technologie:

Die Technologie spielt eine entscheidende Rolle beim Erreichen von DX in diesen Bereichen. Fortschritte in der Funktechnologie, einschließlich besserer Antennen, Empfänger und Übertragungstechnologien, haben die Möglichkeiten des DXing erheblich erweitert. Die Nutzung von Online-Ressourcen und Software-defined Radios hat ebenfalls dazu beigetragen, die Erfahrung des DXing in der modernen Ära zu verbessern.

Fazit:

Insgesamt bezeichnet DX im CB-Funk, Amateurfunk sowie bei Radio- und Fernsehübertragungen die Übertragung von Signalen über große Distanzen. Es ist ein faszinierendes Hobby für Funkamateure und Enthusiasten, das nicht nur technische Kenntnisse erfordert, sondern auch eine Leidenschaft für die Erkundung der Kommunikation über Grenzen hinweg. Mit ständigen Fortschritten in der Technologie wird die Welt des DXing weiterhin spannende Möglichkeiten für diejenigen bieten, die die Grenzen der Kommunikation überwinden wollen.

Ein tieferer Blick in die Welt des DXing:

1. CB-Funk:

Im CB-Funk (Citizen's Band Radio) ist DXing ein faszinierendes Phänomen, bei dem Funkamateure versuchen, Signale über die üblichen Reichweiten hinaus zu senden und zu empfangen. Dies kann durch verschiedene Bedingungen erreicht werden, darunter atmosphärische Bedingungen, Sonnenaktivität und Ausbreitungsarten wie Skip- oder Tropo-Bedingungen. DXing im CB-Funk ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Art sozialer Austausch. Funkamateure genießen den Kontakt mit Menschen aus verschiedenen Regionen und tauschen Informationen über ihre Geräte, Antennen und lokale Gegebenheiten aus.

2. Amateurfunk:

Im Amateurfunk ist DXing nicht nur ein Hobby, sondern oft eine Leidenschaft. Funkamateure streben danach, so viele Länder wie möglich zu erreichen und sammeln dabei QSL-Karten als Bestätigung für ihre Erfolge. Das DXCC (DX Century Club) ist ein Beispiel für eine Organisation, die Auszeichnungen an Funkamateure vergibt, die Kontakte zu einer bestimmten Anzahl von Ländern hergestellt haben. DXpeditionen, bei denen Funkamateure zu entlegenen Orten reisen, um neue Verbindungen herzustellen, sind ebenfalls beliebt. Die Nutzung von Hochfrequenzbändern, Echolink und digitalen Betriebsarten wie FT8 hat das DXing im Amateurfunk weiter vorangetrieben.

3. Radio- und Fernsehübertragungen:

Im Bereich der Radio- und Fernsehübertragungen ist DXing eine faszinierende Art, die Vielfalt der verfügbaren Sender zu erkunden. Enthusiasten verwenden oft spezielle Empfangsanlagen, um Signale aus der Ferne zu empfangen. Die Jagd nach seltenen oder schwachen Signalen kann eine Herausforderung sein und erfordert häufig Geduld und technisches Know-how. Mit dem Aufkommen von Internetradio und digitalen Fernsehübertragungen hat sich die Dynamik des DXing in diesem Kontext verändert. Dennoch bleibt die Freude am Empfang von Signalen aus fernen Ländern ein fesselndes Erlebnis für DX-Enthusiasten.

4. Technologische Fortschritte:

Die Technologie spielt eine entscheidende Rolle beim Erfolg des DXing. Fortschritte in der Funktechnologie, wie zum Beispiel die Verwendung von SDR (Software-defined Radio), ermöglichen es Funkamateuren und DX-Enthusiasten, flexibler auf sich ändernde Bedingungen zu reagieren. Antennentypen und -ausrichtungen, Empfängerempfindlichkeit und die Kenntnis der atmosphärischen Bedingungen sind entscheidend für den Erfolg beim DXing. Online-Plattformen bieten auch die Möglichkeit, DX-Ereignisse zu verfolgen, Erfahrungen auszutauschen und die neuesten Entwicklungen in der DXing-Community zu diskutieren.

5. Gemeinschaft und Kultur:

DXing hat eine lebendige Gemeinschaft von Enthusiasten geschaffen, die sich für die Erweiterung der Kommunikation über Grenzen hinweg begeistern. Funkamateure und DXer teilen nicht nur technisches Wissen, sondern auch kulturelle Erfahrungen. Der Austausch von Informationen über lokale Bräuche, Veranstaltungen und Lebensweisen macht das DXing zu einem einzigartigen sozialen Erlebnis. Die weltweite Vernetzung von Menschen durch DXing trägt dazu bei, Verständnis und Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg zu fördern.

Fazit:

DXing ist nicht nur eine technische Aktivität, sondern auch eine kulturelle und soziale Erfahrung. Die Faszination, Signale über große Distanzen zu senden und zu empfangen, hat eine lebendige Gemeinschaft von Funkamateuren und DX-Enthusiasten geschaffen. Die fortlaufenden technologischen Entwicklungen werden zweifellos die Möglichkeiten des DXing in der Zukunft weiter ausbauen. Es bleibt eine fesselnde Reise, die die Welt der Kommunikation durch Technik, Kultur und soziale Verbindungen bereichert.

DX, oder Distanzübertragung, entsteht in der Regel durch bestimmte atmosphärische Bedingungen und Ausbreitungsphänomene, die esermöglichen, Funksignale über größere Entfernungen zu senden und zu empfangen. Hier sind einige der wichtigsten Mechanismen, die zur

Entstehung von DX beitragen:

Skip-Propagation (Sprungausbreitung): Dieses Phänomen tritt auf, wenn Funksignale von der Ionosphäre reflektiert werden und so über denorizont hinaus zu entfernten Standorten gelangen. Die Ionosphäre besteht aus geladenen Teilchen, die Funksignale beeinflussen können. In den Zeiten hoher Sonnenaktivität oder während der Nacht, wenn die Ionosphäre dichter ist, kann Skip-Propagation verstärkt auftreten und somit DX-Verbindungen ermöglichen.

Troposphärische Ausbreitung (Tropo-DX): Diese Form der Ausbreitung tritt in der Troposphäre, der untersten Schicht der Atmosphäre, auf. Sie kann zu ungewöhnlichen Signalreichweiten führen, insbesondere bei UHF- und VHF-Frequenzen. Troposphärische Inversionen oder Wetterbedingungen, bei denen warme Luft über kalter Luft liegt, können zu Tropo-DX führen, wodurch Signale über normale Entfernungen hinaus transportiert werden.

Sporadic-E:

Sporadic-E (Es) ist ein Phänomen, bei dem kurzzeitige Ionisierung in der Ionosphäre auftritt. Dies kann zu ungewöhnlich langen Reichweiten auf den HF-Bändern führen. Sporadic-E-Ereignisse sind oft in den Sommermonaten zu beobachten und können CB-Funk, Amateurfunk und sogar UKW-Rundfunk beeinflussen.

Aurora-Bedingungen:

Bei geomagnetischen Störungen und Aurora-Aktivitäten können Funksignale in Polarregionen verstärkt werden. Dies ermöglicht es, Signale über größere Distanzen zu senden und zu empfangen, insbesondere in den höheren Breiten.

Meteor Scatter (Meteoritenspur):

Dieses Phänomen tritt auf, wenn Funksignale durch die Reflektion an ionisierten Spuren erzeugt durch Meteoriten im Erdatmosphäre gestreut werden. Dies ermöglicht kurze, aber intensive Verbindungen, wenn sich ein Meteor durch die Atmosphäre bewegt.

Verwendung von Frequenzbändern:

Die Auswahl bestimmter Frequenzbänder kann ebenfalls zur Förderung von DX beitragen. Niedrigere Frequenzen, wie die im Kurzwellenbereich verwendeten, haben oft bessere Übertragungseigenschaften über große Entfernungen im Vergleich zu höheren Frequenzen.

Es ist wichtig zu beachten, dass DX-Bedingungen oft unvorhersehbar sind und stark von den aktuellen atmosphärischen Bedingungen abhängen. Funkamateure und DX-Enthusiasten beobachten regelmäßig Wetterberichte, Sonnenaktivität und andere Parameter, um die besten Bedingungen für DX-Verbindungen zu nutzen.

Skip-Propagation, auch als "Sprungausbreitung" bekannt, ist ein bedeutendes Phänomen im Bereich des Funkverkehrs, insbesondere im Kurzwellenbereich. Es bezieht sich auf die Reflexion von Funksignalen an der Ionosphäre, was es ermöglicht, Signale über den sogenannten "Horizont" hinaus zu senden und zu empfangen. Hier sind einige detailliertere Informationen zu Skip-Propagation:

Grundlegender Mechanismus:

Skip-Propagation basiert auf der Fähigkeit der Ionosphäre, hochfrequente Radiowellen zu reflektieren. Die Ionosphäre, eine Schicht der Erdatmosphäre in etwa 50 bis 600 Kilometern Höhe, besteht aus ionisierten Teilchen, die in der Lage sind, elektromagnetische Wellen zu beeinflussen.
Radiowellen, die von einer Funkantenne abgestrahlt werden, können von der Ionosphäre reflektiert werden, anstatt sich geradlinig durch die Erdatmosphäre fortzubewegen. Dies ermöglicht es den Signalen, über den Erdkrümmungsbereich hinaus zu gelangen.


Schichten der Ionosphäre:

Die Ionosphäre besteht aus mehreren Schichten, darunter die D-Schicht, E-Schicht, F1-Schicht und F2-Schicht. Die Reflektionseigenschaften variieren mit der Höhe und den aktuellen atmosphärischen Bedingungen.
Die E-Schicht spielt eine entscheidende Rolle in der Skip-Propagation, da sie für Reflektionen im Kurzwellenbereich, typischerweise zwischen 3 und 30 MHz, verantwortlich ist.


Tageszeitliche Variationen:

Die Fähigkeit der Ionosphäre zur Reflexion von Radiowellen variiert im Laufe des Tages aufgrund von Änderungen in der Sonneneinstrahlung. Tagsüber sind die E-Schicht und andere ionisierte Schichten stärker, was zu besserer Reflexion führt. Nachts können diese Schichten jedoch abschwächen, was zu verminderten Reflexionen führen kann.


Saisonale und Sonnenaktivitäts-Einflüsse:

Skip-Propagation ist auch von saisonalen und Sonnenaktivitätsfaktoren abhängig. Während Zeiten erhöhter Sonnenaktivität können die Bedingungen für DX-Verbindungen verbessert sein. In Perioden geringer Sonnenaktivität können DX-Bedingungen herausfordernder sein.


Optimale Frequenzen und Bänder:

Unterschiedliche Frequenzen haben unterschiedliche Eigenschaften bei der Wechselwirkung mit der Ionosphäre. Im Allgemeinen sind niedrige Frequenzen, wie sie im Kurzwellenbereich verwendet werden, besser für Skip-Propagation geeignet als höhere Frequenzen. Die Auswahl der optimalen Frequenzen hängt von den aktuellen atmosphärischen Bedingungen ab.


Auswirkungen auf den Funkverkehr:

Skip-Propagation ermöglicht es Funkamateuren, Signale über große Entfernungen zu senden und zu empfangen, was eine globale Kommunikation ermöglicht. DXing-Wettbewerbe und -Aktivitäten sind oft darauf ausgerichtet, Verbindungen zu weit entfernten Standorten herzustellen.
Skip-Propagation ist eine faszinierende Facette des Funkverkehrs und wird von Funkamateuren auf der ganzen Welt genutzt, um sich mit anderen in entfernten Regionen zu verbinden und die Herausforderungen der Übertragung über große Entfernungen zu meistern.

 

Die troposphärische Ausbreitung, auch als Tropo-DX oder Troposphärenausbreitung bezeichnet, ist ein Phänomen im Bereich der Funkkommunikation, bei dem Funksignale über die Troposphäre, die unterste Schicht der Erdatmosphäre, über größere Entfernungen übertragen werden. Im Gegensatz zur Skip-Propagation, die sich auf die Reflektion von Signalen an der Ionosphäre konzentriert, tritt die Troposphärenausbreitung in der unteren Atmosphäre auf. Hier sind einige Schlüsselaspekte dieses Phänomens:

Grundlegender Mechanismus:

Troposphärenausbreitung tritt aufgrund von Temperaturinversionen in der Troposphäre auf. Inversionslagen entstehen, wenn warme Luftschichten über kalten liegen, was zu einem Brechungsindexgradienten führt. Dieser Gradient bewirkt, dass Radiowellen, statt sich in den Himmel zu verlieren, gebogen werden und dem Erdprofil folgen.


Wetterbedingungen für Tropo-DX:

Tropo-DX tritt häufig bei stabilen atmosphärischen Bedingungen auf. Diese Stabilität ist oft mit Hochdruckgebieten verbunden, die zu klarem Wetter, geringer Feuchtigkeit und Temperaturinversionen führen. Solche Bedingungen treten häufig im Sommer auf.


Frequenzen und Bänder:

Tropo-DX kann sich auf verschiedene Frequenzbänder auswirken, wobei höhere Frequenzen wie UHF und VHF besonders beeinflusst werden. Diese höheren Frequenzen werden oft für Amateurfunk, Funkrufdienste und Fernsehübertragungen verwendet.


Signalverstärkung und Reichweite:

Während Troposphärenausbreitung nicht die gleichen extremen Reichweiten wie Skip-Propagation ermöglicht, kann sie dennoch zu erheblichen Verbesserungen der Signalreichweite führen. Lokale Sender können über größere Entfernungen empfangen werden, und es ist möglich, Signale von entfernten Sendern zu empfangen, die normalerweise außerhalb der Reichweite liegen würden.


Meteorologische Einflüsse:

Tropo-DX kann durch verschiedene meteorologische Faktoren beeinflusst werden, darunter die Höhe der Inversionsgrenze, Luftfeuchtigkeit und atmosphärische Druckunterschiede. Eine sorgfältige Beobachtung dieser Parameter ist wichtig, um die Wahrscheinlichkeit von Tropo-DX vorherzusagen.


Anwendungen von Tropo-DX:

Amateurfunker nutzen Tropo-DX, um Verbindungen über größere Entfernungen hinweg herzustellen, insbesondere auf den höheren Frequenzen. Auch im Bereich der Fernsehübertragung kann Tropo-DX zu vorübergehenden Erweiterungen der Signalreichweite führen.


Herausforderungen und Vorhersage:

Obwohl Tropo-DX eine interessante Möglichkeit für verbesserte Reichweiten ist, kann die Vorhersage herausfordernd sein. Es erfordert eine genaue Überwachung der aktuellen Wetterbedingungen, insbesondere der Temperaturinversionen, um festzustellen, wann und wo Tropo-DX auftreten könnte.
Troposphärische Ausbreitung bietet eine zusätzliche Dimension für Funkamateure und andere, die sich für die Möglichkeiten der drahtlosen Kommunikation interessieren. Es zeigt, wie atmosphärische Bedingungen die Ausbreitung von Funksignalen auf faszinierende Weise beeinflussen können.

Sporadic-E (Es) ist ein atmosphärisches Phänomen im Bereich der Funkkommunikation, das unerwartete und kurzzeitige Ionisierungen in der E-Schicht der Ionosphäre verursacht. Dies führt zu verbesserten Bedingungen für die Ausbreitung von Radiowellen über mittlere bis hohe Frequenzen. Hier sind weitere Informationen über Sporadic-E:

Ursachen und Bedingungen:

Sporadic-E tritt normalerweise in den Sommermonaten auf, hauptsächlich zwischen Mai und August. Während dieser Zeit sind atmosphärische Bedingungen für die Bildung von sporadischen E-Schichten günstig.
Der genaue Mechanismus, der zu sporadischem E führt, ist noch nicht vollständig verstanden. Es wird angenommen, dass unterschiedliche Faktoren wie meteorologische Bedingungen und elektrische Felder in der Ionosphäre eine Rolle spielen.


Einfluss auf Frequenzbänder:

Sporadic-E beeinflusst hauptsächlich Frequenzen im VHF- und UHF-Bereich, insbesondere die Bänder der Amateurfunkdienste wie 6 Meter (50 MHz) und 2 Meter (144 MHz). Jedoch können auch höhere Frequenzbänder davon profitieren.


Auswirkungen auf die Kommunikation:

Während eines Sporadic-E-Ereignisses können Funksignale über große Entfernungen reflektiert werden, was zu ungewöhnlichen Kommunikationsverbindungen führt. Funkamateure können in der Lage sein, Signale über Hunderte oder sogar Tausende von Kilometern zu senden und zu empfangen, was normalerweise nicht möglich wäre.


Erscheinungsformen von Sporadic-E:

Es gibt verschiedene Formen von sporadischem E, darunter:
Single-Hop Es: Hierbei handelt es sich um den einfachen "Sprung" eines Signals von einem Sender zu einem Empfänger über die reflektierende E-Schicht.
Multi-Hop Es: In diesem Fall wird das Signal mehrmals reflektiert, was zu längeren Übertragungswegen führt.
Scattered Es: Sporadisches E kann auch in gestreuter Form auftreten, wodurch Signale in verschiedene Richtungen reflektiert werden.


Erfassung und Überwachung:

Funkamateure überwachen regelmäßig Anzeichen für sporadisches E, darunter plötzliche Signalverbesserungen auf VHF- und UHF-Frequenzen. Es gibt auch Online-Ressourcen und spezielle Software, die dazu dienen, sporadische E-Ereignisse zu verfolgen und zu prognostizieren.


Sporadic-E-Wettbewerbe:

Aufgrund der besonderen Bedingungen, die sporadisches E schafft, gibt es gelegentlich Wettbewerbe im Amateurfunk, die darauf abzielen, während solcher Ereignisse so viele Verbindungen wie möglich herzustellen.
Sporadic-E ist ein faszinierendes Phänomen, das zusätzliche Spannung und Herausforderungen in die Welt der Funkkommunikation bringt. Die Unvorhersehbarkeit und zeitliche Begrenztheit dieser Ereignisse machen sie besonders aufregend für Funkamateure und DX-Enthusiasten.

Aurora-Bedingungen, auch als Nordlichter oder Polarlichter bekannt, können einen Einfluss auf die Funkkommunikation haben, insbesondere in höheren Breiten. Hier sind weitere Informationen über Aurora-Bedingungen und ihre Auswirkungen auf den Funkverkehr:

Ursachen von Aurora-Bedingungen:

Aurora-Bedingungen werden durch geladene Teilchen verursacht, die von der Sonne in den Weltraum ausgestoßen werden und auf die Erdatmosphäre treffen. Diese Teilchen, hauptsächlich Elektronen und Protonen, interagieren mit den Gasmolekülen in der Atmosphäre, insbesondere Sauerstoff und Stickstoff, und erzeugen dabei Licht.


Auftreten in höheren Breiten:

Aurora-Bedingungen sind typischerweise in den Polarregionen, näher am geomagnetischen Nord- und Südpol, häufiger zu beobachten. Dies liegt daran, dass die geladenen Teilchen entlang der Magnetfeldlinien zu den Polen gelenkt werden.


Funkverkehrsbeeinflussung:

Während Aurora-Aktivitäten können die geladenen Teilchen die Ionosphäre beeinflussen, insbesondere in den höheren Breiten. Dies kann zu Signalreflexionen und -absorptionen führen, was Auswirkungen auf den Funkverkehr, insbesondere auf höheren Frequenzen, hat.


Frequenzen und Bänder:

Aurora-Bedingungen beeinflussen hauptsächlich Frequenzen im Kurzwellenbereich. Sie können Auswirkungen auf Amateurfunkbänder haben, insbesondere in den höheren Breiten, in denen Aurora-Aktivitäten häufiger auftreten.


Signalabsorption und Fading:

Durch die Wechselwirkung der geladenen Teilchen mit der Ionosphäre kann es zu Signalabsorptionen kommen, was zu einem Abschwächen oder Verschwinden von Signalen führen kann. Fading, also das schwankende Signalniveau, kann während Aurora-Aktivitäten verstärkt auftreten.


Mögliche Kommunikationsherausforderungen:

Aurora-Bedingungen können Kommunikationsherausforderungen für Funkamateure darstellen, da die üblichen Signalpfade durch die Beeinflussung der Ionosphäre gestört werden können. In einigen Fällen können Aurora-Bedingungen zu temporären Funkstörungen führen.


Beobachtung und Vorhersage:

Funkamateure und Betreiber von Funkdiensten in höheren Breiten überwachen regelmäßig Aurora-Aktivitäten, um mögliche Auswirkungen auf den Funkverkehr vorherzusagen. Es gibt Online-Ressourcen und Softwaretools, die Echtzeitinformationen über Aurora-Aktivitäten bieten.


Amateurfunkaktivitäten:

Einige Funkamateure nutzen Aurora-Bedingungen für spezielle Kommunikationsaktivitäten. Es gibt sogar Wettbewerbe, die darauf abzielen, Verbindungen unter diesen besonderen atmosphärischen Bedingungen herzustellen.
Aurora-Bedingungen verleihen der Funkkommunikation in höheren Breiten eine zusätzliche Dynamik und eröffnen interessante Herausforderungen für Funkamateure, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Sonnenaktivität, geladenen Teilchen und der Ionosphäre befassen möchten.

Meteor Scatter, auch als Meteoritenspur genannt, ist ein Phänomen in der Funkkommunikation, bei dem Funksignale durch die Reflexion an ionisierten Spuren erzeugt durch Meteoriten im Erdatmosphäre gestreut werden. Hier sind weitere Informationen über Meteor Scatter und wie es in der Funkkommunikation genutzt wird:

Grundlegendes Prinzip:

Meteor Scatter nutzt die ionisierten Spuren, die Meteoriten in der Erdatmosphäre hinterlassen, um Radiowellen zu streuen. Wenn ein Meteor durch die Atmosphäre fällt, ionisiert er die Luftmoleküle in seiner Umgebung, wodurch kurzlebige ionisierte Spuren entstehen. Diese Spuren können als reflektierende Oberflächen für Radiowellen dienen.


Nutzung von Meteor Scatter in der Praxis:

Funkamateure nutzen Meteor Scatter als einen Mechanismus, um auf kurzen Strecken Daten zu übertragen oder Sprachkommunikation zu ermöglichen. Das Prinzip beruht darauf, dass Funksignale an diesen ionisierten Spuren reflektiert und dadurch über größere Entfernungen gestreut werden können.


Frequenzen und Betriebsarten:

Meteor Scatter kann auf verschiedenen Frequenzbändern, einschließlich VHF- und UHF-Bändern, genutzt werden. Häufige Betriebsarten sind CW (Morsecode), SSB (Einseitenband) und digitale Modi wie JT65 und FT8.


Kurze, aber intensive Verbindungen:

Meteor Scatter ermöglicht kurze, aber intensive Verbindungen zwischen Funkstationen. Die Reflexion an den ionisierten Spuren ist nur für kurze Zeit aktiv, während der Meteor durch die Atmosphäre fällt, und die Verbindungen können daher blitzschnell sein.


Meteor-Scatter-Wettbewerbe:

Es gibt Wettbewerbe im Amateurfunk, die speziell auf die Nutzung von Meteor Scatter abzielen. Funkamateure versuchen, so viele Verbindungen wie möglich während eines Meteoritenschauers herzustellen, um Punkte zu sammeln.


Meteoritenschauer als Voraussetzung:

Um Meteor Scatter effektiv zu nutzen, ist das Vorhandensein von Meteoritenschauern erforderlich. Dies sind Zeiten, in denen vermehrt Meteoriten in die Erdatmosphäre eintreten, wie zum Beispiel während Meteoritenschauern, die durch Kometenreste verursacht werden.


Richtantennen und Tracking:

Um die besten Ergebnisse mit Meteor Scatter zu erzielen, setzen Funkamateure oft Richtantennen und spezielle Tracking-Software ein. Diese Technologien ermöglichen es, den Weg der Meteoriten zu verfolgen und die Antenne in die optimale Position zu bringen.


Digitale Betriebsarten:

Meteor Scatter wird häufig in Verbindung mit digitalen Betriebsarten genutzt, bei denen schwache Signale effizient verarbeitet werden können. FT8 und JT65 sind Beispiele für digitale Betriebsarten, die sich gut für Meteor Scatter eignen.
Meteor Scatter bietet eine einzigartige Möglichkeit für Funkamateure, Kommunikation über kurze, aber intensive Perioden zu ermöglichen. Das Phänomen eröffnet interessante Perspektiven für diejenigen, die die Herausforderungen und Chancen der atmosphärischen Einflüsse auf den Funkverkehr erforschen möchten.